Über BrewForge
Der Hobbybrauer hinter BrewForge.
Hi, ich bin Bernd. In der deutschen Hobbybrauer-Szene kennen mich die meisten als Lagerbernd. Ich braue seit 2018, habe über 200 Sude hinter mir und habe BrewForge gebaut, weil ich eine Brausoftware wollte, die so denkt wie ich.

Mein Weg zum Brauen
Angefangen hat alles mit einem Pale-Ale-Starterset auf dem Herd eines Freundes. Ich war sofort angefixt, habe mir einen Grainfather gekauft und quer durch die Bierstile gebraut: Pale Ales, Stouts, Porter, Hefeweizen. Dann kam eine ziemlich intensive NEIPA-Phase.
Und dann habe ich mich in die fränkische Bierkultur verliebt. Die sauberen, malzigen Lagerbiere aus der Region haben verändert, wie ich übers Brauen denke. Nach und nach habe ich fast nur noch untergärig gebraut: Helles, Märzen, Kellerbier. So bin ich zu meinem Spitznamen Lagerbernd gekommen.
Mein Lieblingsstil ist heute ein goldbernsteinfarbenes Kellerbier mit kräftiger Bittere. Zu Hause braue ich auf einer Zwei-Kessel-Anlage, die auf Lagerbiere ausgelegt ist, und vergäre in Brewtools Miniunis.
Über die Heimbrauerei hinaus
Meine Lager-Leidenschaft hat mir unerwartet Türen geöffnet. Billbrew, eine kleine Craft-Brauerei in Hamburg, wollte sich auf Lagerbiere konzentrieren und hat mich gefragt, ob ich ihre Rezepte entwickle und dort braue. Inzwischen ist die Brauerei gewachsen, hat einen Braumeister eingestellt, und ich braue dort immer noch ab und zu.
1. Platz, Helles
Wettbewerb 2023, 300 Teilnehmende
2. Platz, Märzen
Heimbrauconvention 2024
Sieger im Publikumswettbewerb
Heimbrauconvention 2025, Team Hamburg
Warum ich BrewForge gebaut habe
Ich habe Brewfather 5–6 Jahre lang genutzt und dort über 200 Sude protokolliert. Ich mag es wirklich. Die Detailtiefe ist genau das, was ein Brau-Nerd wie ich zu schätzen weiß. Ich bin immer noch Fan.
Aber mit der Zeit hat mich einiges gestört. Ich wollte eine bessere Bestandsverwaltung: wissen, was ich bestellen muss, was ich schon habe und welche Zutaten ich aufbrauchen sollte, bevor sie alt werden. Die Trennung zwischen Rezept und Sud wurde immer lästiger. Und es gab Funktionen, die ich mir immer wieder gewünscht habe.
Ich bin Softwareentwickler mit rund 15 Jahren Erfahrung in Webanwendungen, meistens in kleineren Startups, wo ich die Produktentwicklung geleitet habe. Ich habe immer davon geträumt, von meiner eigenen Software zu leben, am liebsten von etwas rund ums Brauen. Als KI-Tools so weit waren, dass sie die Arbeit eines einzelnen Entwicklers wirklich vervielfachen, hatte ich endlich das fehlende Puzzleteil.
BrewForge ist nicht aus Frust entstanden. Sondern aus dem Wunsch, das, was schon gut funktioniert, noch weiter zu treiben.
Die Vision
BrewForge soll möglichst viele Seiten des Hobbys abdecken. Jeder Hobbybrauer hat seine eigene Nerd-Ecke: Wasseraufbereitung, Hefevermehrung, Bestandsplanung, Gärpläne für Lagerbiere. Und die Software soll all das unterstützen.
Vor allem will ich meinen Nutzern zuhören. Gute Ideen für neue Funktionen und ehrliche Fehlermeldungen bringen BrewForge voran. Wenn du eine Meinung dazu hast, was eine Brausoftware können sollte: Ich will sie hören.
Brau mit mir.
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